25.11.2002

Verkehrsberuhigung L 302n

Antrag zur Ratssitzung am 11.12.2002

Der Rat möge beschließen:

Der Rat der Gemeinde Engelskirchen fordert erneut die zuständigen Stellen (insbesondere den Landschaftsverband Rheinland) auf, die Unfallgefahr auf der L 302 N (Autobahnzubringer) durch geeignete Maßnahmen (Rückbau der Straße auf ein erträgliches Maß; Installa­tion einer Ampelanlage; Festsetzung einer Höchstgeschwin­digkeit auf 50 km/h) zu reduzieren. Dies gilt insbesondere im Bereich zwi­schen Autobahnanschlussstelle und Bickenbach.

Begründung:

Dieser Antrag ist von unserer Fraktion bereits mehrmals (April 1991; Oktober 1995) ge­stellt worden. Der Rat hat in der Vergangenheit die Intention des Antrages unterstützt und die im Antrag genannten Forderungen an die zuständigen Stellen weitergeleitet.

Die früheren Stellung­nahmen des Landschaftsverbandes Rheinland, der Kreispolizeibehörde und des Oberbergischen Kreises waren jedoch nicht von Sachkenntnis getrübt und verrieten keinerlei Problembewusstsein.. Eine "Unfallhäufigkeit" sei "hier nicht bekannt"; eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit deshalb nicht zu rechtfertigen, so die lapidaren Bescheide. Diese Argu­mentation war schon damals falsch. Einziger Erfolg der Bemühungen war die Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h im Bereich der Autobahnabfahrt. Diese wird jedoch mangels Kontrollen häufig nicht eingehalten. In der Zwischenzeit hat sich die Situation weiter verschärft (siehe Presseberichte in der Anlage vom 11.10.2002 (Oberberg Aktuell) und vom 13.11.2002 (Oberbergischer Anzeiger)).

 

Der Autobahnzubringer verleitet von seiner ganzen Dimensionierung her zum Rasen. In der letzten Zeit häufen sich die Unfäl­le. Für Verkehrsteilnehmer, die z.B. von Schnellenbach oder Hardt kommend die L 302 N befahren wollen, ist das Einbiegen durch die verantwortungslose Raserei mit erheb­lichen Gefahren verbunden.

Es ist Zeit, dass hier durch geeignete bauliche Maßnahmen (Rückbau!) für mehr Verkehrssicherheit gesorgt wird. Das Aufstellen von Schildern reicht sicherlich nicht aus; bis zur Realisierung des Rückbaus sollte deshalb durch deutliche Reduzierung der zulässigen Höchst­geschwindigkeit und durch entsprechende Kontrollmessungen für eine Verbesserung der Situation gesorgt werden.

zurück

URL:http://gruene-engelskirchen.de/antraege-anfragen/archiv-antraege-der-ratsfraktion/expand/352660/nc/1/dn/1/