Statt Kurztrip nach Barcelona, mit dem Rad durchs Bergische

Statt Kurztrip nach Barcelona, mit dem Rad durchs Bergische

Fassen wir die Gelegenheit beim Schopf und steigen um vom Flugzeug aufs Pedelec!

Der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) veröffentlichte kürzlich Zahlen, wonach mehrtägige Radtouren in Deutschland als Kurzurlaube zunehmen. Eine Entwicklung, die hoffnungsvoll stimmt und die wir auch für unsere Gemeinde nutzen können. Engelskirchen und Ründeroth sind ebenfalls eine Reise wert!

 Die Einbindung in ein überregionales touristisches Radwegenetz kann Einiges bieten. Ein Tourenvorschlag wurde bereits auf den Weg. Jetzt, wo viele über die zukünftige Urlaubsgestaltung neu nachdenken, könnten sich die Aussichten auf Zuschüsse aus den verschiedenen vorhandenen Fördertöpfen vielleicht verbessern.

Geplant ist eine Verbindung vom neuen Bahnhaltepunkt Vilkerath nach Dieringhausen. Dort finden Radler Anschluss an ein bereits gut ausgebautes Radwegenetz in alle Richtungen, zum Teil über alte Bahntrassen. Die konkrete Planung einer solchen Route beinhaltet eine Reihe touristisch interessanter Punkte in unserer Gemeinde: Schloss Ehreshoven, Hängebrücke Kastor, ruhige Strecken entlang der Agger wie den Schiffahrter Weg oder teilweise den Miebacher Weg. Die Umfahrung des Naturschutzgebietes Ohl gefolgt von der neuen Fahrradbrücke ins Rathausgelände mit Engel- und Industriemuseum sowie Villa Braunswerth mit Parkanlage für eine Rast am Aggerbogen. Weiter ist eine Fahrt zwischen ruhigen Wiesen vorbei an Haus Ley geplant.

Die Aggerhöhle, die gerade aufgewertet wird, sowie der Ortskern Ründeroth und der Aggerstrand sind interessante Zwischenstopps, bevor man hinter dem Ort auf die Eichhardtstraße einbiegt und abseits der Hauptverkehrswege die Fahrt entlang der Agger über die Ösinghausener Straße bis nach Dieringhausen fortsetzt.

Für die Gemeinde könnte sich hieraus durchaus auch ein wirtschaftlicher Vorteil ergeben. Wenn es auch nur wenige Hotelzimmer gibt, werden doch viele Privatunterkünfte in schönen Lagen angeboten. Ebenso können Cafes, Eisdielen und Restaurants profitieren.

Die Beantragung und Umsetzung des Projekts fordert einiges an bereits in Gang befindlicher behördlicher Arbeit, jedoch auch an Gesprächsbereitschaft von Anliegern, auf deren guten Willen wir hoffen.

Für weitere Auskünfte: Karl Lüdenbach, ADFC (k.luedenbach@web.de)

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