Viele Länder reduzieren die Abhängigkeit von Öl und Gas, doch Katherina Reiche bremst die Energiewende aus. Das ist klimapolitisch ein Rückschritt und wirtschaftlich riskant. Mag sein, dass sie in Teilen ihrer Partei damit sogar punkten kann. Doch in den vergangenen Wochen wurde klar, dass ihr in der breiten Öffentlichkeit der Wind ins Gesicht bläst.
Am Samstag, den 18. April, trafen sich Zehntausende zum Protest gegen ihre Fossilpolitik in vier Großstädten, darunter auch in Köln. Unter den Demonstranten waren auch zahlreiche Engelskirchener aus allen Generationen. Klimaschützer waren da, ebenso wie Handwerker und Wirtschaftsvertreter. Das zeigt: die Energiewende ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Sie schafft Arbeitsplätze und Wertschöpfungsketten in Deutschland. Erneuerbare Energien tragen zum Wohlstand bei.
Selbst das Manager Magazin schreibt: Reiches "Rückwärtsrolle in der Energiewende sorge für massive Verunsicherung" und warnt: "Reiche setzt Milliardeninvestitionen der Konzerne aufs Spiel". Auf dem Titel des Magazins sieht man die Ministerin mit sphinxhaftem Lächeln.
Darüber steht: "Die Fossile".
Diesen Titel hat sie sich auch nach Meinung der Engelskirchener Demonstranten redlich verdient. Indem sie mit ihrer 12-Uhr-Regel zur Verteuerung der Benzinpreise beiträgt und mit dem Verzicht auf die Benzinsteuer den Gewinn der Konzerne erhöht, indem sie Gesetzesentwürfe erarbeiten lässt, die die Gaslobby fördern und die Energiewende ausbremsen. Und das zu einer Zeit, in der allen klar wird, wie gefährlich die Abhängigkeit von Gas und Öl ist.
23. April 2026, 19:00 Uhr, öffentliches Treffen des Ortsverbandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Engelskirchen im Baumhof, Hauptstraße 18, Ründeroth.
Die aktuellen Umfragezahlen aus Sachsen-Anhalt sind extrem besorgniserregend. Die AfD steht wenige Sitze vor einer absoluten Mehrheit. Wenn wir [...]
Schon nach einem Jahr ist offensichtlich: Diese Koalition ringt mehr mit sich selbst als mit den Problemen des Landes. Gerade jetzt bräuchte [...]
Ein Krisenaktionsplan für spürbare Entlastung und langfristige Resilienz. Von Katharina Dröge und Franziska Brantner.