26.01.21 –
Antrag zur Ratssitzung am 24.02.2021
Der Rat der Gemeinde Engelskirchen beauftragt die Gemeindeverwaltung die Bauvorgaben dahingehend zu ändern, dass bei zukünftigen Baugenehmigungen eine Regewasserzisterne mit zu bauen ist.
Begründung:
Zunehmend wird in den letzten Jahren deutlich, dass die Klimaveränderung erhebliche Konsequenzen bei uns hat. Die Sommer werden deutlich trockener und ob im Winter genügend Niederschlag zum Ausgleich erfolgt wird immer weniger wahrscheinlich. Gerade in letzter Zeit sind einige Artikel hierzu allein im KSTA erschienen: „Heinen-Esser warnt vor Wasserknappheit“ (28/29.11.2020); „Etwas Dauerregen wäre gut“ (5./6.12.2020); „Vorrang fürs Trinkwasser“(27.1.2021).
Unsere Aufgabe für die Zukunft muss daher eine Entlastung der Trinkwassertalsperren sein. Dies kann nur dadurch erfolgen, dass vermehrt Brauchwasser z. B. für Toilettenspülung, Gartenwässerung etc. benutzt wird. Dies können wir aber nicht von heute auf morgen erreichen, sondern es ist nur durch ein langsames Umsteuern möglich.
Zur Entlastung zukünftiger Bauherren wäre eine Absenkung der Niederschlagsgebühren/Abwassergebühren beim Einbau einer Zisterne denkbar. Bei Starkregen gäbe es zudem den positiven Effekt einer Absenkung der Regenspitze.
Des weiteren verweise ich auf den Beschluss des Europäischen Parlaments vom 9.12.2020 zur Umsetzung der Wassergesetzgebung - Seite 20 Punkt 34.<o:p></o:p>
"empfiehlt, dass Dürren und Wasserknappheit angegangen werden...unter anderem Projekte zum Auffangen von Regenwasser durch die Gestaltung von Gebäuden und Infrastruktur, unterirdische Wasserspeicherbecken und duale Wasserverteilungssysteme in den Wohngebäuden ..." <o:p></o:p>
Gez. Christoph Glaß
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