Flächen für die kurz- und mittelfristige Wohnbebauung prüfen

Die Verwaltung wird beauftrag, Flächen für die kurz- und mittelfristige Wohnbebauung zu prüfen.

Der Rat der Gemeinde Engelskirchen beauftragt die Verwaltung die Nutzung, der im Folgenden genannten Flächen für die kurz- und mittelfristige Wohnbebauung zu prüfen  im Hinblick auf die aktuelle Wohnungsnachfrage.

 

 

1.  Hofgelände Staadt 27

Die Eigentümer sind interessiert an einer kurzfristigen Bebauung. Nach Möglichkeit mit teilweisem Erhalt der vorhandenen Gebäudesubstanz und einem Generationsübergreifenden Konzepts.

400 m Fußweg zu einer Mitfahrmöglichkeit an der L136, 800 m zur Bushaltestelle an der L136

 

2. Loope Ost (Aldi Gelände)

 

Die Eigentümer sind interessiert, alternativ zur Nutzung der Fläche für einen Supermarkt, eine Wohnbebauung zu ermöglichen. Auch ein Mehrgenerationen-Konzept könnte von Interesse sein. Die Gemeinde wäre gefragt, eine entsprechende Genehmigung zu erteilen.

Im Hinblick auf die Nutzung des Geländes für einen Discounter, ist die Haltung der Verwaltung wegen des aktuellen Einzelhandelskonzepts bislang negativ. Die vorgeschlagene Nutzung des Geländes als Gewerbefläche ist nicht sinnvoll, da ortsnah Flächen auf jeden Fall für Wohnbebauung genutzt werden sollte.

Da wegen der hohen Frequenz zu- und abfahrender PKW, im Falle eines Discounters, eine kostspielige Abbiegespur notwendig ist, sollte eine Zuwegung zu einem

kleinen Wohngebiet bei Einbeziehung in die Ortslage nicht notwendig sein.

Fußweg entlang der Agger zum Ortskern ca. 700m, Fußweg zum Discounter ca. 300m

 

3. Bebauungsplan 81 Obersteeg

Geringe Aufwendungen für Infrastruktur. Fußweg zum Bahnhof ca. 800m

 


4. Parkfläche alte Bücherfabrik

Diese Fläche könnte mehrgeschossig überbaut werden. Der Abstand zu Dörrenberg entspricht der bestehenden Bebauung. Speziell Altenwohnungen in der unmittelbaren

Nähe eines Gesundheitszentrums sind sinnvoll. Fußweg zur Ortsmitte ca. 400m

 5.  5. Umbau Eichendorfschule

Dieses Projekt ist mit 26 Wohneinheiten ein vorbildlicher Plan. Verwertung vorhandener Gebäudesubstanz.

Nähe zum Dorfkern.

 

Begründung und Hinweise für eine zukunftsorientierte Planung

 

-       Die oben genannten Flächen zeichnen sich durch geringe Aufwendungen in Infrastrukturmaßnahmen wie Straßenbau und Kanalisation und geringen Flächenverbrauch aus.

 

-       Um den Forderungen nach Reduktion der CO² Emissionen und des Rohstoffverbrauchs gerecht zu werden sind zentrale Ortslagen, Reihenhäuser und mehrgeschossige Bauweise zu