Im jüngsten Planungs- und Umweltausschuss ging es um unsere Anfrage zum geplanten Höhlen-Erlebniszentrum (HEZ). Unser Ratsmitglied Karl Lüdenbach erläuterte dabei ausführlich die Hintergründe und unsere Motivation.
Eines ist uns wichtig: Wir sind nicht gegen das Projekt. Im Gegenteil – wir halten das HEZ für sinnvoll, spannend und eine große Chance für Engelskirchen.
Doch die Kostenentwicklung bereitet uns erhebliche Sorgen. Bei der ersten Vorstellung war von 7 Millionen Baukosten die Rede. Davon 10 % von der Gemeinde zu tragen, also 700.000 EUR Investitionskosten. Trotz gerechneter 30 000 Besucher jährlich musste die Gemeinde ein Betriebskostendefizit von 150 000 EUR jährlich übernehmen.
Obschon bei Beantragung von Fördermitteln keine Risiken eingerechnet werden dürfen, belaufen sich die von der Gemeinde zu tragenden Kosten zwischenzeitlich auf 4,5 Millionen Euro- und das Betriebskostendefizit auf 350.000 EUR. Rechnet man mit einer realistischen Besucherzahl von 15 000 und einem Baupreisanstieg von 10 %, liegt der Anteil der Kosten durch die Gemeinde schon bei 5,6 Millionen Euro – und das Betriebskostendefizit bei rund 500 000 EUR jährlich.
Diese enorme Steigerung ist nicht nachvollziehbar. Welche Änderungen vorgenommen wurden, bleibt undurchsichtig und ist kostenmäßig nicht belegbar.
Wir fordern daher:
👉 Transparenz über die tatsächlichen Änderungen am Konzept
👉 Eine Überarbeitung des Projekts
👉 Eine Rückführung auf den ursprünglich vorgestellten Kostenrahmen
Denn ein gutes Projekt bleibt nur dann gut, wenn es finanziell verantwortbar bleibt.
26. März 2026, 19:00 Uhr, öffentliches Treffen des Ortsverbandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Engelskirchen im Baumhof, Hauptstraße 18, Ründeroth.
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