Die Klimakrise ignoriert und am Bedarf vorbei!

Das Neubaugebiet Buschhausen hat im Planungs- und Umweltausschuss die nächste Hürde genommen. Widerstand gab es nur von Seiten der Grünen. Würden die geplanten Eigenheime den Bedarf treffen, könnte man für das Projekt noch Verständnis haben. Tatsache ist aber, dass Wohnungen im Umfang des Projektes Buschhausen bereits Jahr für Jahr durch Verdichtung entstehen.

Das Neubaugebiet Buschhausen hat im Planungs- und Umweltausschuss die nächste Hürde genommen.
Widerstand gab es nur von Seiten der Grünen.
Würden die geplanten Eigenheime den Bedarf treffen, könnte man für das Projekt noch Verständnis haben.
Tatsache ist aber, dass Wohnungen im Umfang des Projektes Buschhausen bereits Jahr für Jahr durch Verdichtung entstehen.
Auch für die kommenden Jahre stehen ausreichend Flächen für weiteren Wohnraum zur Verfügung. Im Übrigen liegt der wichtigste Bedarf nicht im Einfamilienhaus mit Baukosten von 1/2 Mill. Euro und mehr, sondern in bezahlbarem Wohnraum.
Auch der letzte Wohnungsmarktbericht hebt diesen Punkt hervor. Demnach besteht Bedarf für ältere Menschen, die in eine altersgerechte Wohnung wechseln möchten und dafür oft Jahre warten müssen, zum Anderen in Wohnraum für junge Familien und Alleinerziehende oder Singles.
Hinzu kommt der Aspekt des Fachkräftemangels. Wir müssen bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung Stellen, um die Gemeinde für Arbeitskräfte z.B. im Bereich Krankenhäuser, Altenpflege, Handwerk und andere Dienstleistungen attraktiv zu halten.

Jetzt zum Aspekt Klima.
CO² Emissionen minimieren und Flächenversiegelung vermeiden ist oberste Priorität einer Klimagemeinde und unabdingbare Forderung in Anbetracht der sich beschleunigenden Klimakrise. In Buschhausen werden allein für den Straßenbau ca. 7000m² asphaltiert und enorme Mengen CO² freigesetzt für Material, Transport und Erdarbeiten, um vor Baubeginn Kanal, Wasser, Strom und Straßen fertigzustellen. Würde man vorhandene Straßen und alte Industriegelände nutzen, wäre all das nicht notwendig.