Was wir in Engelskirchen brauchen: Sanierung statt Neubau

Im Oberbergischen Kreis wird zu viel gebaut. Zu diesem Ergebnis kommt auch das Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln. Während in größerer Nähe zu Köln noch Wachstumsbedarf besteht, diagnostiziert das arbeitgebernahe Institut dem Oberbergischen Kreis einen Zubau der 4% über den Bedarf hinausgeht!

Im Oberbergischen Kreis wird zu viel gebaut. Zu diesem Ergebnis kommt auch das Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln. Während in größerer Nähe zu Köln noch Wachstumsbedarf besteht, diagnostiziert das arbeitgebernahe Institut dem Oberbergischen Kreis einen Zubau der 4% über den Bedarf hinausgeht. Natürlich gibt es auch hier Bedarf. Aber was fehlt, sind vor allem Wohnungen für ältere Menschen. 29 Prozent der Oberberger sind älter als 60 Jahre - mit steigender Tendenz. Für diese Menschen müsste dringend Wohnraum geschaffen werden. Well es oft Jahre dauert, bevor sich eine passende Wohnung am Ort findet, bleiben sie in ihren Einfamilienhäusern wohnen. Der Bau von altersgerechten Wohnungen würden also auch den Markt für Einfamilienhäuser entspannen. Junge Familien könnten in die frei werdenden Wohnungen ziehen. Dazu müssten nicht einmal neue Flächen in Anspruch genommen werden. In den Zentren von Ründeroth und Loope gibt es ein hohes Verdichtungspotential. 

 

Wir meinen daher: Statt Neubaugebiete zu erschließen brauchen wir eine Sanierungsoffensive. Damit könnten wir Leerstand in älteren Häusern vermeiden, CO2 Emissionen einsparen und das Landschaftsbild erhalten. Wenn neu gebaut wird, dann nur noch bedarfsgerecht, bezahlbar, zentral und mehrgeschossig.