Was machen die Grünen von Engelskirchen, womit beschäftigen sie sich?


Nebelkerzen statt finanzierbaren Nuzungsvorschläge zur Diskussion um die alte Bücherfabrik

Ich bin neu in der Politik und lerne gerade, wie Meinungen gemacht werden. Zum Beispiel in der Diskussion um die alte Bücherfabrik. Die SPD will offenbar mit Gewalt das Gesundheitszentrum, das vom Rat mehrheitlich abgelehnt wurde realisieren.
Dazu werden Bürgerbegehren initiiert und Leserbriefkampagnen gestartet

   Mehr »

Zu Gast in Engelskirchen Alexandra Gauß, grüne Bürgermeisterin von Windeck

Seit 2018 ist Alexandra Gauß Bürgermeisterin der Gemeinde Windeck. Die 2. Vizepräsidentin des Städte- und Gemeindebundes und Grünen Mitglied war auf Einladung des OV Engelskirchen ins evangelische Gemeindezentrum nach Ründeroth gekommen. Frau Gauß kam direkt aus Köln, wo sie bei der Bezirksregierung einen Förderbescheid über weitere Stadtentwicklungsmaßnahmen erhalten hatte.
Es war ein Austausch in großer Runde, in dem es vor allem über Problemstellungen kleiner Kommunen und der interkommunalen Zusammenarbeit ging.

 

Ganzer Artikel


Besuch aus Düsseldorf Landtagsabgeordneter Marc Zimmermann zu Gast im Ortsverband Engelskirchen

Der Grünen Ortsverband hatte zu seiner September Sitzung den neu gewählten Landtagsabgeordneten Marc Zimmermann eingeladen. Da er der erste Grünen Abgeordnete des Oberbergischen Kreises in Düsseldorf ist, war man neugierig zu erfahren, was Marc Zimmermann in den ersten Wochen und Monaten erlebt und erfahren hatte.

So ging es dann auch zuerst einmal um die Koalitionsverhandlungen für die Bereiche Wirtschaft, Energie und Umwelt an denen er teilgenommen hatte. Für die Mitglieder des OV war es interessant zu erfahren, dass bei diesen Koalitionsverhandlungen nicht nur die gewählten Abgeordneten des Landtages diskutieren und entscheiden, sondern dass bei diesen Verhandlungen auch Mitglieder des Bundestages sowie des Europaparlaments sitzen. So konnte z.B. auch besser verstanden werden, warum im Koalitionsvertrag nicht steht, dass die Klimaneutralität in NRW für 2040 festgeschrieben wurde. Dies scheiterte an dem Widerstand der Verhandlungspartner der CDU. Im Bereich der erneuerbaren Energien scheiterte der Versuch, die 1000 Meter Abstand Regelung von Windrädern zur Wohnbebauung zu verändern. Im Zuge der Veränderung der Abstandsregelungen muss als erstes der Landesentwicklungsplan geändert werden, ansonsten wären die neuen Regelungen hinfällig. Auf die Frage, was wir konkret in Engelskirchen tun können, um einen zügigen und konkreten Beitrag zur Energiewende beizutragen, empfahl uns Marc Zimmermann -nach dem aktuellen Beispiel Morsbach- mit der Entwicklungsgesellschaft über eine Energiegenossenschaft nachzudenken.

 

Text: Martin Bach


Die Aggerbefreier

Friedrich Meyer und Paul Kröfges von der Deutschen Umwelthilfe ausgezeichnet

 

Vielen in Ründeroth und Engelskirchen ist er bekannt - als wachsamer Zeitgenosse, als grünes Urgestein, aber vor allem als jemand, der die Agger zu seinem Lebensthema gemacht hat. Seit Jahren kämpft er dafür, dass sie wieder frei fließen kann. Sechsmal ist die Agger im Engelskirchener Gemeindegebiet aufgestaut. Die Wehre verhindern, dass sich ein natürliches Flussbiotop entwickelt.

Nun ist Friedrich Meyer für sein Engagement geehrt worden - gemeinsam mit Paul Kröfges, dem ehemaligen Landesvorsitzenden des BUND. Die Deutsche Umwelthilfe hat ihr Anliegen als eines von fünf Projekten deutschlandweit ausgezeichnet.

Die Preisverleihung fand natürlich an der Agger statt. Peer Cyriacks, der Bereichsleiter für Naturschutz bei der Deutschen Umwelthilfe, war persönlich zur Übergabe der Urkunde aus Berlin angereist - zusammen mit Ines Wittig aus Köthen.

Bei einem Spaziergang am Grünscheider Wehr zeigten sich die beiden Biolog*innen beeindruckt von der wunderbaren Auenlandschaft, die nach dem Ablassen des Stauwassers entstanden ist. "Anderswo werden für Renaturierungen Millionen von Euro aufgewendet. Hier hat man einfach das Wehr geöffnet, und in kürzester Zeit ist eine vielfältige Flusslandschaft entstanden. Gut für die Pflanzen und Tiere, aber auch für den Hochwasserschutz."